Gefahr durch Stromausfall

Heute stand es in der Tageszeitung, dass ein großer Stromausfall zu einer entsprechend großen Katastrophe führen kann. Und das wird uns als neueste Erkenntnisse offenbart.

Das BBK – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – hat schon vor Jahren eine Broschüre herausgegeben, die Hinweise diesbezüglich gibt.

Das bei einem Stromausfall – Ursache bei uns können Überschwemmungen natürlicher Art oder Ausfall der Grundwasserpumpen sein, erhöhte Aktivität der Sonne, Erdbeben oder sonstiges – kein Supermarkt mehr beleuchtet ist und uns auch nicht mehr hinein lässt, wir kein Benzin mehr kaufen können, auch die Geldautomaten kein Geld mehr rausrücken, alles Punkte, die seit Jahren bekannt sind. Natürlich wird der ein oder andere sagen, dass sein Betrieb einen Stromgenerator im Keller hat, nur, wie lange hält der Dieselvorrat? Unsere Heizungen werden auch nicht mehr gehen, denn ohne Umwälzpumpe und ohne Brenner nutzt die beste Heizungsanlage nichts.
Und was nutzt der tollste Stromgenerator, wenn ich nichts mehr zum Beißen habe?

Dass es bei einem längeren Stromausfall ums nackte Überleben geht, ist wahrscheinlich jedem klar. Nur wenn der Stromausfall durch eine extrem hohe Sonnenfleckenaktivität hervorgerufen wird, dann siehts hier bei uns zappenduster aus. Während andere Völker ihre Anlagen gegen diese entstehenden extremen Überspannungen (mit der Folgeerscheinung Polarlicht) schützen, wird es durch unsere Fachleute als nicht erforderlich abgetan. Erst vor wenigen Monaten hat die Sonne heftig zugeschlagen, in China gab es diesbezügliche Einschränkungen, vermutlich ist durch diese Sonnenaktivität auch ein Satellit zerstört worden. Hier ein Link zu einer sehr interessanten Seite: http://survival.4u.org/monitor.htm
Dort sind Erdbeben, Vulkanausbrüche, Sonnenaktivitäten und Meteoriten in Monitoren zusammengefasst. Eine Seite, die wir Notfunker“ laufend kontrollieren.

Viel wichtiger ist, dass unsere Behörden entsprechend vorgesorgt haben. Denn deren Sendestandorte für Funk und Alarmierung müssen im Notfall extern mit Strom versorgt werden. Die meisten Feuerwachen haben bereits einen Anschluss für die Fremdeinspeisung mit Strom, dort reichen zumeist deren Generatoren aus. Aber bei den Tankstellen sieht es übel aus. Nur extrem wenige haben Noteinspeisungen, um Fahrzeuge zu betanken. Und Supermärkte? Wer soll die beliefern?
Die Notfunker haben diesbezüglich schon längst Vorkehrungen getroffen. Windenergie, Solarstrom oder aber auch Generatoren mit Muskelkraft gehören zu deren Equipment. Zudem ist dort das Wissen bekannt, aus Früchten Strom zu machen, aber wahrscheinlich werden die erst mal gegessen.

Das, was in den 60ern üblich war, nämlich einen Essensvorrat im Keller zu haben, kommt wieder auf uns zu. Grade in diesem Jahr waren die Katastrophen diesbezüglich heftig: Australien, Japan, USA. Alles zivilisierte Staaten, bei denen der Notfunk – bei denen gesetzlich geregelt – voll im Einsatz ist/war. Und da wurde für die Aktiven Strom und Vorräte gebraucht, denn die waren/sind die letzen/ersten, die vor Ort sind.

Aber andere Länder, andere Gebräuche. Also Teelichter gekauft, Streichhölzer, Lebensmittel. Manch einer kennt noch die Einmannpakete der Bundeswehr. Aber gelegentlich bieten auch unsere Supermärkte Brotkonserven, die Jahre halten. Und wenn’s geht, Konserven besorgen, die nicht gekocht werden müssen, denn sonst muss auch dafür noch eine Gelegenheit geschaffen werden (Camping-Gas, Esbit-Kocher usw.).

Letztendlich muss man sagen, das bereits alles bekannt war. Zumindest denen, die im Katastrophenschutz tätig sind oder die, die sich um alles mögliche kümmern bzw. interessieren. Nur jetzt wurde endlich mal der Weg an die Öffentlichkeit gesucht, den Weg den seit etwa 2 Jahren alle Fernsehanstalten gehen, um z.B. auf die Gefahren der Sonne hinzuweisen.

 

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